Bayerische Städtebauförderung unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden

München, 20.05.2026

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Über 8 Millionen Euro für 35 Kommunen in Schwaben

  • Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
  • Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
  • Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“

 

Der Freistaat Bayern unterstützt in diesem Jahr 35 Städte, Märkte und Gemeinden in Schwaben mit über 8 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“

Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.

„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“

„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge - heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.

Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.

Der Markt Babenhausen baut auf dem Fuggerareal den historischen Zehentstadel als 'Kulturspeicher' aus. Hier entsteht mit Mitteln der Förderinitiative „Innen statt Außen“ ein neues kulturelles Zentrum für den Ort.

Über die bayerische Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ erhält die Stadt Augsburg einen erhöhten Fördersatz für ihr Engagement bei der Klimaanpassung. Sie gestaltet den Bauernmarkt zu einer kühlen Oase mitten in der stark versiegelten Altstadt um. Flächen werden entsiegelt, ein Brunnen installiert und Bäume gepflanzt.

In Bösenreutin, einem Gemeindeteil von Sigmarszell, wird die „Alte Schule“ saniert und erweitert: Es handelt sich dabei um ein ortsbildprägendes, holzverschindeltes Gebäude mit hoher heimatgeschichtlicher Bedeutung. Der Ort erhält mit der Maßnahme einen neuen sozialen Treffpunkt: Der Bau wird barrierefrei gestaltet und zukünftig zahlreiche Räume für die örtlichen Vereine bieten.

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php

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