Bayerische Städtebauförderung unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden
München, 20.05.2026Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Rund 10 Millionen Euro für 28 Kommunen in Oberfranken
- Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
- Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
- Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“
Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Jahr 28 Städte, Märkte und Gemeinden in Oberfranken mit über 10 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“
Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.
„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“
„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge – heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.
Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.
In Oberfranken wird beispielsweise in der Gemeinde Weißenohe die umfangreiche und denkmalgerechte Sanierung des ehemaligen Benediktinerklosters Weißenohe zur Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Bayerischen Programm unterstützt.
Die Gemeinde Kemmern schließt die Erneuerung ihres Ortskerns mit dem letzten Bauabschnitt ab. Der öffentliche Raum wird dazu gestalterisch und funktional aufgewertet. Für mehr Aufenthaltsqualität werden die Flächen rund um den Bauhof verbessert und städtebaulich optimiert. Im kommunalen Fassadenprogramm werden private Maßnahmen mit Fördermitteln unterstützt.
Neben der geplanten Erneuerung der Hauptstraße werden in der Gemeinde Reckendorf die begleitenden Gehwege gestalterisch verbessert. In Zusammenhang mit einer ansprechenden Straßen- und Gehwegbeleuchtung wird die viel befahrene Ortsdurchfahrt räumlich deutlich aufgewertet.
Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php
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