Straßenbauförderung: Mehr als 3,8 Millionen Euro für Landkreis Dillingen an der Donau
Dillingen/München, 15.12.2025Lauingen - Frauenriedhausen: Ausbau der Kreisstraße und Neubau von Fuß- und Radweg
- Neuer Fuß- und Radweg bringt attraktive und sichere Verbindung
- Kreisstraße DLG 28: Neue Fahrbahn und Ausbau auf 7,5 Meter
- Verkehrsminister Bernreiter: „Deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit.“
Der Landkreis Dillingen an der Donau beabsichtigt die Kreisstraße DLG 28 bei Lauingen und Frauenriedhausen auszubauen und einen neuen Fuß- und Radweg anzulegen. Verkehrsminister Christian Bernreiter hat hierfür jetzt eine Förderung zugesagt: „Investitionen in die Infrastruktur sind wichtig für ein starkes Bayern. Die Maßnahme ist wichtig für die Menschen in der Region und verbessert die Verkehrssicherheit deutlich. Deshalb unterstützen wir hier gerne und fördern den Ausbau mit mehr als 3,8 Millionen Euro.“
Aktuell müssen Radfahrer zwischen Lauingen und Frauenriedhausen noch auf der Fahrbahn der Kreisstraße DLG 28 fahren. Auch wegen der zum Teil schnellen Autos ist das gefährlich und unattraktiv. Westlich der Kreisstraße baut der Landkreis daher in Kürze einen neuen Fuß- und Radweg: Auf einer Länge von über 3,2 Kilometer entsteht hier mit einer Breite von 2,5 bis 3,5 Meter eine attraktive und sichere Verbindung. Der Landkreis kommt so dem Ziel eines geschlossenen Radwegenetzes für den Alltags-, Naherholungs- und Radwanderverkehr ein Stück näher.
Die Kreisstraße selbst ist in einem schlechten Zustand – zudem hat der Verkehr insbesondere mit LKWs deutlich zugenommen. Die Straße wird saniert, erhält eine neue Fahrbahndecke und wird durchgehend auf 7,5 Meter Breite ausgebaut. In diesem Zuge wird auch die Brücke über den Zwergbach erneuert. Im Bereich des Wasserschutzgebietes werden vorschriftsmäßige Schutzmaßnahmen vorgesehen.
Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 6,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt hiervon im Rahmen einer Förderung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) rund 3,84 Millionen Euro. Die Bauarbeiten starten Anfang kommenden Jahres und sollen noch 2026 abgeschlossen werden.
Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.
